Eigenbluttherapie
Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiz- und Regulations- therapien. Diesen liegt das Denkmodell eines ganzheitlich vernetzten Organismus zugrunde.
Krankheit bedeutet in diesem Modell eine Fehlfunktion des Organismus, die er selbst nicht mehr regulieren kann.
Hinter den Verfahren der Regulationstherapie (zu denen auch die Homöopathie, die Akupunktur sowie die Neuraltherapie gehören) steckt folgendes Prinzip: Ein Reiz wird gesetzt, auf den der kranke Organismus mit der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte reagiert – also wie eine Art „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Voraussetzung für dieses Heilungsprinzip ist, dass der Körper noch in der Lage ist, eine Antwort auf den Reiz geben zu können.
Das Prinzip der Eigenbluttherapie ist nun, körpereigenes Blut zu entnehmen und, entweder unverdünnt und direkt, oder mit homöopathischen Zusätzen vermischt, in den Organismus als Injektion zurück zu bringen.
Eine weitere Variante dieser Therapie ist die Anwendung von homöopathisch aufbereitetem Eigenblut, welches dann oral eingenommen wird.
Beide Anwendungen interpretiert der Körper als Reiz und bekommt so den Anstoß, die Selbstheilungs- und Abwehrkräfte anzuregen.
Indikationen:
Die Bandbreite der Beschwerden und Krankheiten, bei denen die Eigenbluttherapie angewendet werden kann, ist groß.
Sie reicht von
•
akuten und chronischen Entzündungen
• Infektanfälligkeit
• Abwehrschwäche und reduziertem Allgemeinzustand
• Allergien und Hauterkrankungen
• Appetitlosigkeit
• nicht ausgeheilten Erkrankungen m. Neigung zur Chronifizierung
• chronischen Schmerzzuständen
• Wechseljahresbeschwerden
• bis hin zu Schlafstörungen.
